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Aktualisierungen Bunker in Wilhelmshaven und Umkreis 2018

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Ältere Verweise und Informationen in den Aktualisierungen vergangener Jahre können eventuell teilweise verwaist, beziehungsweise nicht mehr dem aktuellen Forschungsstand entsprechend sein. Um die Entwicklung dieser Seiten unverfälscht wiederzugeben, sind in den vergangenen Aktualisierungsseiten sämtliche Texte inhaltlich (auch wenn sie mittlerweile oft überholt sind und manches "zum Schmunzeln" ist) unverändert beibehalten worden.

 

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Unsere diesjährigen Aktualisierungen im Bereich Wilhelmshaven und Umkreis nachfolgend:

 

40 Jahre Bunkerfotos von Johann Borsch

Einmannbunker Orgelbau Führer Ende 1978

Vor 40 Jahren - 1978 wurden die ersten Fotos Wilhelmshavener LS-Anlagen von Johann Borsch für seinen Enkel angefertigt. Diese sind hier überall zu finden.

Auch das linke Bild unten entstand zu der Zeit. - Am gleichen Tage unweit entfernt von Orgelbau Führer am HB bei der ehemaligen Westwerft. Das Bild unten rechts aber soll nach eindeutigen Hinweisen erst etwas später - im Februar 1979 - angefertigt worden sein, unmittelbar vor der großen Schneekatastrophe (BWS Adolfstraße). Seltsamerweise hatte der Enkel zur Bildaufnahme aber wohl (fast) die gleichen Kleidungsstücke getragen.

 

16.02.18

 

Dieses Jahr wird wieder einige Veränderungen in der Wilhelmshavener Bunkerlandschaft bringen. Wir bleiben wie immer dran!

 

12.02.18

 

Wiesbadenbrücke: Heute hat der eigentliche Abriss des Tiefbunkers begonnen. Auf der Decke wurden bereits einige Bereiche abgebrochen. Das zweite Objekt, welches mittlerweile fast entfernt ist, hat sich höchstwahrscheinlich als KEINE Verbunkerung entpuppt. Die Decke war lediglich circa 30 cm stark. Eventuell handelte es sich hierbei - wie bereits vermutet - um eine Zisterne. Das quadratische Objekt anliegend war massiv und ohne Hohlraum. Eventuell eine Art Fundament für einen Lastenkran?

Unser herzlicher Dank an Spar & Bau Wilhelmshaven für die Begehungsermöglichung und Führung, sowie an die Firma BSG, dass wir die Bunkerdecke während des Abrisses noch einmal betreten konnten.

Hier

Weiteres zum Objekt 2 / 14.02.18: Das westliche beider "Quadrate" bestand aus zwei nebeneinander gesetzten massiven 3,50 Meter tiefen Betonquadern (unbewehrt). Der Bereich wurde am 7., 8. und 9. Februar 2018 abgebrochen. Eventuell handelte es sich dabei um eine Art Fundament für einen Lastenkran. Vielleicht sogar um eine Art Schwerbelastungs-Testkörper?

Das östlich anliegende Objekt wurde am 10. Februar 2018 leergepumpt und bis zum 14. Februar komplett entfernt. Es handelte sich dabei mit ziemlicher Sicherheit um keine Form einer Verbunkerung, sondern wohl um eine Zisterne. Vielleicht sogar ein kleines Übungstauchbecken? Die Wände des Objektes bestanden aus 40 bis 50 cm starken Stahlbetonwänden. Die Decke war lediglich circa 30 cm stark (mit lediglich einer einzigen Bewehrungslage als Unterbau). Die Decke wurde durch einen mittig liegenden Pfeiler gestützt (aus Rotziegeln). Hier

Weiteres zum Tiefbunker / 14.02.18: Die Anlage wurde am 10. Februar 2018 leergepumpt. Circa 600 qbm Wasser wurden abgesaugt. Während des eigentlichen Abrissbeginns (Bunkerdecke) wurde festgestellt, dass die Wände circa 1,80 Meter stark sind und die Decke etwa 1,50 Meter Stärke misst. Die Art der Bewehrung in Wand und Decke konnte bisher nicht ermittelt werden. So wie auch im Inneren die Oberbereiche der Wände zur Decke hin in circa 45 Grad-Schräge verstärkt wurden, findet sich auch außen um die Bunkerwände herum die Weiterführung dieser Verstärkung. All diese Bereiche sind mit einer Mauerwerksschicht versehen worden, um bei Nahtreffern im Erdreich eine Pufferung des Drucks (Verdämmungseffekt) herbeizuführen. Die leicht abgeschrägte (Regengefälle) Bunkerdecke und auch die Wände (unter dem Mauerwerk) sind komplett bitumiert. Der Bunker soll bekanntlich einen Bombeneinschlag erlitten haben, woraufhin dann die Decke mit Spannbetonträgern verstärkt wurde. Der Einschlag dürfte im Bereich / nördlich vom Eingang Süd stattgefunden haben. Hier sind alte Unebenheiten auf / in der Decke zu sehen. Der Eingang Süd, der die gleiche Form und Ausrichtung wie Eingang Nord hatte, ist im Unterbereich noch immer vorhanden geblieben. Der Eingangsvorbau wurde bis unter Erdgleiche abgetragen. Der Zugang selbst ist verschüttet worden. Eventuell geschah das schon im Krieg nach dem Einschlag. An der Nordostecke ist ein gemauerter Schacht mit Steigeisen am Bunker vorhanden. Dies könnte der Rest eines Eingangs 3 (Notausstieg mit Turm) sein. Im Gegensatz zum ersten Eindruck sind die Folgen der innerlichen Nachkriegssprengung äußerlich doch recht überschaubar geblieben. Auch die Bunkerdecke selbst weist fast keine Schäden dieser Sprengung auf deren Dachfläche auf.

Dieses 1945er Luftbild zeigt ganz rechts ein weiteres längliches helles Objekt. Im Zuge der Abrissmaßnahmen trat hier bisher aber lediglich ein Nachkriegs-Kriechkeller des ehemaligen Sauerstoffwerkes Linde ans Tageslicht. Ganz kurios auch das Objekt direkt östlich des Tiefbunkers. Auf den Fotos vom 12. Februar 2018 sind massive Betonschienen (für einen Kran?) zu sehen. Würde man es "nicht besser wissen", könnte man fast vermuten, hier sei eventuell sogar eine Verlängerung des Tiefbunkers im Bau gewesen...

 

11.02.18

 

Wiesbadenbrücke: Der Tiefbunker steht nun vor dem eigentlichen Abriss der Bunkerdecke. Im Bereich Objekt 2 wurde die westliche beider Betonflächen mittlerweile abgebrochen. Hier

Ehemalige Schule Allerstraße / Rundbunker-Fundamentplatte: Es scheint sich etwas zu regen auf dem Gelände. Der Bauschutt wurde abgefahren und das Gebiet abgezäunt. Wir berichten weiter. Hier

 

03.02.18

 

Wiesbadenbrücke: Die Freilegungsarbeiten am Tiefbunker schreiten weiter voran. Er wurde inzwischen leergepumpt. Hier

Zum weiteren Objekt / "Tiefbunker-Verdacht":

Das Objekt, bestehend aus zwei nebeneinander versetzt liegenden, eventuell durch eine Öffnung verbundenen Stahlbeton-"Quadraten", wurde im Januar 2018 aufgrund der Abrissarbeiten auf der Wiesbadenbrücke "entdeckt". Anscheinend war des nirgends verzeichnet. Bis in die Neuzeit stand genau auf der Objekt-Decke, die mit Erdgleiche in einer Linie lag, der Verkaufsstand für die dortigen Oldtimertreffen. Ist dies ein Munitionsbunker (Erster Weltkrieg?), ein Kohlenbunker (Kohlenzunge / Erster Weltkrieg?), eine Süßwasserzisterne (Schiffsversorgung? / Kühlwasser?), oder ein Tank (Öl / Treibstoff?) gewesen? Oder war es sogar eine weitere Personenluftschutzanlage? Der Abriss des Objektes erfolgt in Kürze. Der unter Wasser stehende Innenbereich wurde bereits leergepumpt. Wir berichten weiter. Hier

 

27.01.18

 

Wiesbadenbrücke: Überall auf dem Gelände häufen sich nun ans Tageslicht beförderte massive Betontrümmer und Quader (eventuell Gewichte für Bojenfestmachungen auf See). Der Tiefbunker wurde weiter freigelegt. Momentan ist der Kampfmittelräumdienst vor Ort. In Kürze dürfte eventuell damit begonnen werden, den komplett unter Wasser stehenden Tiefbunker zwecks Sondierung teilweise leerzupumpen. Hier

In der Tagespresse wurde am 13. Januar berichtet, im Bereich der Wiesbadenbrücke sei jetzt während der Abrissarbeiten ein "vergessener Bodenbunker" (?) gefunden worden, der nirgends verzeichnet sei. Wir berichten zeitnah darüber!

 

26.01.18

 

Südlich von Gödens in Richtung Altgödens wurden heute Neuaufnahmen des Mini-Deckungsgrabens im Bereich B 436 / K 96 angefertigt. Hier

Dieser kleine Deckungsgraben, der siebte Schutzraum im Bereich Altgödens, ist größtenteils mit Erdreich überschüttet. Das Innere ist teilweise zugeschüttet. Der anliegende Hof wurde vor einiger Zeit abgerissen. Genauer Standort: B 436 / K 96, ehemalige Hofstelle. Der Bunker ist aus Beton gefertigt, die Decke ist halbrund gebaut (Tonnengewölbe). Abdrücke der Schalbretter sind noch gut zu erkennen. Die Türen fehlen. Ein Lüftungsrohr befindet sich vorne links oben im Hauptraum. Ein zweites Lüftungsrohr befindet sich rechts hinten oben in der Decke des Hauptraumes. Der Notausstieg (verschüttet) befindet sich mittig in der Rückwand. Der Einstieg ist teilweise verschüttet.

Maße - Hauptraum: ca. 2,60 m x 2,40 m x 2,0 m
Eingangsraum: ca. 2,40 m x 1,0 m x 2,0 m

 

20.01.18

 

Wiesbadenbrücke: Die Außenwände des Tiefbunkers werden nun Schritt für Schritt freigelegt. Erkennbar ist jetzt ansatzweise an der der Südwand der verschüttete zweite Eingang. Um die Außenwände herum befindet sich großteilig eine Klinkerschicht ab Erdniveau nach unten in Richtung Sohle. Diese sollte wohl eine Pufferung gegen den Verdämmungseffekt bei Naheinschlag darstellen. Die nach Entfernung der Stahlbetonträger ersichtliche Originaldecke des Tiefbunkers ist leicht gewölbt (Regenablaufgefälle). Verstärkt wird dieser Eindruck, da die Decke durch den Druck der damaligen Innensprengung mittig leicht nach oben gedrückt wurde. Auf dem Dach ist eine ausgebesserte Stelle zu sehen. Hier könnte sich die Bombeneinschlag-Stelle, die der Bunker während eines Luftangriffes erlitten haben soll, befinden. Die Decke und Wände sind zum Schutze vor Witterung und wohl auch aus Tarnungsgründen bitumiert worden. Überall sind Risse, die von der Nachkriegssprengung des Inneren zeugen, zu sehen. Hier

In der Tagespresse wurde am 13. Januar berichtet, im Bereich der Wiesbadenbrücke sei jetzt während der Abrissarbeiten ein "vergessener Bodenbunker" (?) gefunden worden, der nirgends verzeichnet sei. Wir berichten zeitnah darüber!

 

13.01.18

 

Aufnahmen des Erdschutzraumes am "Carlshof" westlich vom Schloss Gödens konnten nun eingefügt werden. Es geht zunächst im Eingangsbau nach unten, dann nach links in die Schleuse, die mit zwei Türen gesichert war. Dahinter liegt nach rechts abgehend der Hauptraum, der sich komplett unter Erdgleiche befindet. Die Sitzgelegenheiten im Inneren waren im Gegensatz zu anderen Bauten dieser Art aus Stein gemauert. Heute steht das Objekt unter Wasser und dient seit etwa 2011 als Fledermausquartier. Unser herzlicher Dank an die freundliche Anwohnerin für die Informationen. Hier

Wiesbadenbrücke: Alles ist abgerissen bis auf den Tiefbunker. Gewaltige Betontrümmer der Nachkriegsbauten-Fundamente türmen sich auf dem Gelände. Hier

In der Tagespresse wurde heute berichtet, im Bereich der Wiesbadenbrücke sei jetzt während der Abrissarbeiten ein "vergessener Bodenbunker" (?) gefunden worden, der nirgends verzeichnet sei. Wir berichten zeitnah darüber!

 

Ehemaliger LS-Turm Kathrinenfeld: So sieht die Baustelle für das zu erstellende Wohngebäude heute aus: Hier

 

Vor einiger Zeit wurde im Marinearsenal das Gelände westlich der Jachmannbrücke im südlichen Bereich komplett gerodet. Hier soll mittelfristig ein neues Trockendock entstehen. Zum Vorschein kamen diverse Trümmerrelikte aus Zeiten bis 1945. Diese Relikte wurden nach der Demilitarisierung ab Ende der 1940er Jahre nicht geräumt, blieben demzufolge liegen und wuchsen später zu. Das momentane Bild sieht nun aus, wie fast die gesamten Flächen unmittelbar nach der Zerstörung und großteiligen Räumung der Werft Ende der 1940er bis Anfang der 1950er Jahre. Hier

Zu sehen sind auch die letzten Trümmer des ehemaligen LS-Turmes Ostkaje. Die nach dessen Sprengung verbliebende Turmkuppel mit einigen noch umherliegenden Wandstücken wurde bereits 1978 / 1979 abgebrochen. Sollte noch ein Turmfundament unter Erdgleiche (bzw. Reste davon) vorhanden sein, dürfte dies mittelfristig freigelegt und zusammen mit den Trümmern entfernt werden.

Hinten links oben die letzten Trümmerreste des Turmes / was es mit den massiven Resten vorne mittig auf sich hat, konnte nun auch geklärt werden. Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um die zerstörten Reste des dortigen Sanitäts-Splitterschutzbunkers (Kleinbunker, Sanitätsbunker 1, circa 300 Meter südwestlich "Tausendmannkaserne"):

 

Bau des trilateralen Wattenmeer-Partnerschaftszentrums am / auf / um den Truppenmannschaftsbunker 750 Banter Kaserne (Jadeallee) Wilhelmshaven

Erste Maßnahmen. - Sondierungen nördlich des Bunkers. Hier befindet sich noch immer die Sohlplatte eines ehemaligen Öltanks im Erdreich. Diese wurde ansatzweise freigelegt und eine Kernbohrung ist durchgeführt worden. Später wurde das Loch wieder verschlossen. Bei den Grabungen sind historische Dinge, darunter Jahrzehnte alte Flaschen ans Tageslicht gelangt... Zum Thema "Flaschen" äußern wir uns allerdings nicht weiter. Hier

 

09.01.18

 

Historische Stahlklappe westlich am Fort Schaar: Das Innere zeigt einen Schacht mit einer Art Schieber am Boden. Vom Fortgraben her ist ein Zufluß vorhanden, dieser ist mit Gestein, usw. verstopft. Wahrscheinlich nachträglich verstopft, um eine Verringerung des Wasserstandes des alten Fortgrabens bei Niedrigwasser der Maade / bei Schieberöffnung zu verhindern. Zur nahen Maade hin befindet sich ein Kanalrohr, im Bild am Pfeil ansatzweise zu erkennen. Hier sollte wohl der Wasserstand vom Fortgraben im Zusammenspiel mit der Maade reguliert werden. Was die Betonquader im Umfeld für einen Zweck hatten, ist allerdings weiterhin ungeklärt. Hier

Es gab im Bereich Fort Schaar zwei gesicherte Löschwasserzisternen (100 Kubikmeter und 200 Kubikmeter). Handelt es sich hier bei dem Schacht mit Stahlklappe um eine davon? Wurde hier Löschwasser aus dem Fortgraben und der Maade in einen dann neben dem Schacht verborgenen großen Zisternenraum abgezapft? Eigentlich ist an diesem Standort eine verbunkerte Zisterne / Brunnen, erst recht ein großer Zisternenraum, relativ unlogisch, da sich der Fortgraben zum Abzapfen in unmittelbarer Nähe befindet und westlich des Grabens keine zu löschenden Gebäude vorhanden waren. Ein ähnliches Objekt befindet sich allerdings westlich am Fortgraben Rüstersiel. Auch im dortigen Fortbereich gab es eine gesicherte Löschwasserzisterne (200 Kubikmeter).

 

06.01.18

 

In Bohnenburg südlich von Hooksiel befinden sich an der Bohnenburger Reihe diverse Trümmer. Teilweise aus Beton, teilweise aus Mauerwerk. Diese historische Straße war eine der Zuwegungen zum nicht mehr existenten Dorf Inhausersiel, welches in den 1970er Jahren aufgrund Industrieansiedlung abgerissen wurde. Auch an der Bohnenburger Reihe standen Gehöfte, die teilweise für dieses Vorhaben mit abgebrochen wurden. Auf dem Gelände des ehemaligen Hofes Nr. 12 befindet sich ein kleines Trümmergebiet mit zwei markanten, sehr massiven Schornsteinen, welche umgekippt sind. Zudem sind Stahlträger im Bereich einer eingestürzten Decke zu sehen. Solche Schornsteine sind auch als Lüftungstürme von Splitterschutz-Luftschutzbauten weit verbreitet realisiert worden. Könnte es sich bei den Trümmern um einen zerstörten Deckungsgraben mit Wänden großteilig aus Mauerwerk handeln? Hier

Nachtrag 09.01.18: Ist dies lediglich ein einzelner, durchbrochener Schornstein? Hier sollen seinerzeit Einfamilienhäuser gestanden haben. Nach Hinweisen soll hier "kein Bunker existiert haben. Ein Bunker stand in Inhausersiel, zwei weitere in Richtung Voslapp nach Süden hin". In der Frieslandtabelle sind drei Bauwerke - in Inhausersiel (2) / bzw. Pütthausen (1) - vermerkt. Wir bleiben weiter dran.

 

05.01.18

 

1945 (Mitte April)

Bombentrichter nördlich der B 210 / nahe der Stadtgrenze im Baugebiet Potenburg:

Von sechs Einschlägen im Nahgebiet sind noch mindestens vier bis dato auf der dortigen Weide vorhanden (Stand Januar 2018). Die mit Wasser vollgelaufenen Einschlagstrichter, inzwischen Biotope, werden von Angriffen Ende 1944 / Anfang 1945 stammen, da sie sonst in früherer Zeit sehr wahrscheinlich wieder zugeschüttet worden wären, um die Moral der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Bei den Bombenwürfen könnte es sich eventuell um Fehlabwürfe auf freier Fläche gehandelt haben. Die Entfernung dieser Trichter dürfte mittelfristig im Rahmen des Neubaugebietes erfolgen. Eventuell hätte man hier ein mahnendes Bodendenkmal zumindest aus zweien der Trichter machen können. Ein Bodendenkmal gibt es hier bereits: Die Potenburg-Fundamentreste. Vielen Dank an Herrn Titsch für die interessante Führung. Hier

 

Am Hochbunker Sedan wurde nun nördlich zum Garagenhof hin, wohl vom Bauverein, ein Zaun installiert. Hier

 

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